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Kulturstandort Hainholz

Kulturtreff

1985 wurde diese Begegnungsstätte für jung und alt von der Hainhölzer Kulturgemeinschaft e.V. gegründet, um die Stadtteilkultur zu pflegen.
Am 28. Juni 1986 eröffnete der damalige Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg mit einem großen Fest den „Kulturtreff Hainholz“. Er pflanzte im Garten des Kulturtreffs einen Baum, mit dem Wunsch, dass der Kulturtreff so wie der Baum wachsen möge. Das ist sichtbar gelungen.
Im Laufe der Jahre wuchs der Kulturtreff immer stärker in den Stadtteil hinein, auch dank der Unterstützung durch Hainhölzer Unternehmen und vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer.

Seit 2004 ist Hainholz in das Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Knotenpunkt der Aktivitäten ist erneut der Kulturtreff Hainholz. Der Verein zog 2011 in das aufwendig sanierte Gebäude der ehemaligen Alice-Salomon-Schule, mitten im Herzen von Hainholz.
Hier läuft nun ein vielfältiges Kulturangebot für junge und fortgeschrittene Hainhölzer Bürger.

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Kornbrennerei

Ein kreatives und inspirierendes Ambiente bildet die Kornbrennerei Hainholz. Das Fabrikgebäude wurde 1983 von engagierten und couragierten Künstlern umgebaut. Liebevoll saniert, alt neben neu, leben und arbeiten hier Künstler, Unternehmer und auch Anwohner zusammen.
Der bekannteste „Kornbrenner“ ist der im Stadtteil stark engagierte Siegfried Neuenhausen. Er realisierte unter Mitwirkung etlicher Bürger integrative Kunstprojekte wie die „Hainholz Stele“ oder  „Fahnen für Hainholz“.  Seit 1983 arbeitet und lebt er in der Kornbrennerei.
Aber auch eine Mehrzahl erfolgreicher weiterer Namen renommierter Künstler, wie Ulla Lauer, sind Aushängeschild dieser Kulturfabrik mit spanischem Hinterhof. Die Künstlerin stellt seit 1982 im In- und Ausland aus. Die aus Seoul stammende Künstlerin Sun Rae Kim arbeitet und lebt mit ihrer Familie ebenfalls in der Kornbrennerei. Auch sie stellt ihre Objekte erfolgreich weltweit aus. Die Künstlerin Gabi Marx ist hier zu finden und ebenso der Fotograf Stefan Neuenhausen. Das Künstlerpaar Claudia und Frank Kudlinski hat ebenfalls ihre Atelierräume und ihre Agentur für Kommunikation in der Kornbrennerei. Sie stellen bundesweit ihre Installationen in leer stehenden Fabrikhallen und denkmalgeschützten Gebäuden aus http://fof.wennundaber.de/.
Darüber hinaus finden Lesungen und Theatervorführungen direkt in der Kornbrennerei statt. Im Lichthof der Kulturfabrik spielt „Bertram Quer“ erlesene Musik. Dazu wird Literatur gereicht. Das Theater im „Wohnzimmer“ lädt die Besucher wortwörtlich in die heimeligen vier Wände ein. U.a. mit dabei sind die Brassberries, Achim Amme und Chansonier Wulf Hühn. Im begrünten Hof der Kornbrennerei finden im Sommer Motto-Parties statt.

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Naturbad Hainholz

Die Einmaligkeit des einzigen Naturbads in Hannover erwartet neben den Bewohnern des Stadtteils auch Besucher aus ganz Hannover. Die Reinigung des Wassers erfolgt auf natürliche Art und Weise und kommt ohne Chemie aus. Es verfügt über ein 33 m Schwimmerbecken mit Sprungbereich (Sprungfelsen), einen Nichtschwimmerbereich mit Strand und Rutsche sowie einen Kleinkindbereich, alles gefüllt mit chlorfreiem Wasser. Die gesamte Wasserfläche ist rund 2.600 qm groß. Die Wasseraufbereitung erfolgt auf natürliche Weise ohne den Einsatz von Chlor oder anderen chemischen Mitteln über zwei Regenerations-
teiche, von denen einer unter der Liegewiese liegt. Das Wasser wird nicht zusätzlich beheizt.

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Kulturbunker

Musik, Ton- und Videoproduktionen, Bildende Kunst, Mediengestaltung und Events - all das hinter meterdicken Wänden, bietet der Kulturbunker Hainholz. Ein ehemaliger Bunker, aufwendig restauriert und künstlerisch gestaltet, ist die Heimat von drei Künstlerinnen und zwei Künstlern unterschiedlichster Stilrichtungen – Hier residieren Jutta Arndt, Silke Krappel, Monika Neveling, Thorsten Otto und Wolfgang Steidele. Sie verfolgen unterschiedlichste Arbeiten und Techniken. Unter http://www.kulturbunker-online.de/ gibt es kulturelle Einblicke.

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Helmkestra├če

In der Helmkestraße befindet sich ein großzügiges Atelierhaus mit vielen Künstlern von Sergej Tihomirov, Anja Köck und Karsten Koch. Im Gebäude befindet sich auch das Bundesleistungszentrum Tischfußball. Hier finden regelmäßig Turniere der unterschiedlichsten Kategorien und Größen statt. Die Highligts sind die Challenger Turniere bei denen bis zu 20 Kickertische aufgebaut werden. Dazu ein reichaltiges Buffet und eine große Getränkeauswahl zu fairen Preisen. So kommt der Ball richtig ins Rollen und sorgt für den sportlich kulturellen Austausch.
http://blz.kickern-in-hannover.de/

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Musikin

Das Projekt MUSIK IN HAINHOLZ arbeitet mit dem Ziel, die Menschen des bunten Stadtteils näher zusammen zu bringen. Seit Januar 2006 bewirkt das Projekt in Hannover-Hainholz, dass möglichst jeder Bürger/-innen sich in den Bereichen Musik und Tanz engagieren und so auch positive Selbsterfahrung in der Gruppe erlangen kann.

Musikzentrum

Seit 1993 beschreitet das Musikzentrum in der Emil-Meyer-Straße einen neuen Weg in der Jugend- und Musikförderung. Quer durch alle stilistischen Genres ist hier ein Treffpunkt für Musiker und Kollegen. Im Musikzentrum werden Kontakte geknüpft, Erfahrungen getauscht, oder geübt und musziert. Basis sind die zwei Gebäude, in denen Veranstaltungen, Seminare, Workshops, Theateraufführungen und Studioaufnahmen stattfinden, zusätzlich gibt es fünf umgebaute, ehemalige Luftschutzbunker und öffentlichen Toiletten mit insgesamt 57 Übungsräumen für Bands.